Auferstanden als Ruine: die DDR im Nachwende-Dokudrama - Archive ouverte HAL Accéder directement au contenu
Chapitre D'ouvrage Année : 2012

Auferstanden als Ruine: die DDR im Nachwende-Dokudrama

Risen as Ruins: Representation of the GDR in post-Reunification Docudrama

Ressuscité sous forme de ruines : la RDA dans des docufictions après la chute du Mur

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Résumé

Die Analyse der Konstruktion der DDR in Nachwende-Dokudramen zeigt, wie das rückblickende DDR-Bild in Kontinuität narrativer und ästhetischer Stereotype vom Kalten Krieg steht, die durch die Konzentration auf Krisenmomente und den Rekurs auf Genremuster befördert werden. DDR-Bürgerinnen und -Bürger sind in erster Linie Opfer. Damit bieten die Filme ein Narrativ an, das mit der ex post-Konstruktion einer großen Leidensgemeinschaft anschlussfähig ist an die Erinnerung an den Nationalsozialismus und kompatibel mit der westdeutsch dominierten Erinnerungskultur.
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Dates et versions

hal-01386296 , version 1 (23-10-2016)

Identifiants

  • HAL Id : hal-01386296 , version 1

Citer

Matthias Steinle. Auferstanden als Ruine: die DDR im Nachwende-Dokudrama. Kay Hoffmann, Richard Kilborn, Werner C. Barg. Spiel mit der Wirklichkeit. Zur Entwicklung doku-fiktionaler Formen in Film und Fernsehen, no 22, UVK, pp.305-318, 2012, coll. "Close Up", 978-3-86764-257-6. ⟨hal-01386296⟩
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